Dioramen des MC-Kettenschaden
Dioramen im Detail
Friedrich der Große nach der Schlacht bei der Befragung eines verwundeten Kürassiers über seine ersten Erfahrungen im Kampf gegen die Russen.
Der König hatte zum ersten Mal die Russen kennen gelernt, ihre Widerstandskraft, ihre aktive Verteidigung mit kurzen Gegenstößen, ihre Artillerie und die rasche Regenerierung ihrer Verbände. In Folge hat er die Russen nie wieder unterschätzt. Die preußische Infanterie schlug sich äußerst tapfer, war aber am Ende ausgelaugt (es war die längste Schlacht des siebenjährigen Krieges…….ca. 10 Stunden). Die Kavallerie unter Seydlitz (der aus eigenem Entschluss angriff) hat praktisch die wechselvolle Schlacht gewonnen. Hätte Seydlitz sofort bei Zorndorf gestanden, wären die Erfolge früher und mit weniger Opfern erreichbar gewesen. Die Russen räumten in der Dunkelheit gegen 21:00 Uhr das Schlachtfeld.
Die Preußen hatten 355 Offiziere und 12442 Mann eingebüßt….fast ein Drittel ihrer Stäke vom Anfang der Schlacht (36.000 Mann). Sie eroberten 33 Fahnen, 103 Geschütze und die Kriegskasse der Russen.
Die Russen verloren 20.700 Mann (von 44.000 Mann), davon 918 Offiziere……5 Generale wurden von den Preußen gefangen.
Clausewitz urteilte mit Recht: ,,Diese Schlacht ist die merkwürdigste des Siebenjährigen Krieges wegen ihres sonderbaren Verlaufs."
Zwei Jahre später (23.07.1759) später ging es bei Kay in der Neumark wieder gegen die Russen. Im Jahr 1758 wurde wechselvoll gegen die Österreicher und Franzosen gefochten. Doch bei Kay gegen die Russen ging es diesmal nicht so gut für die Preußen aus (die Preußen verloren….auch fast ein Viertel ihrer Stärke)……..und ohne Luftholen ging es bei Kunersdorf am 12.08.1759 gegen die Russen und Österreicher gleich wieder zur Sache (Höhepunkt des ganzen Krieges)………………trotzdem ging das Gemetzel noch über drei Jahre weiter. Am Ende hatte Preußen sich durch den Krieg als fünfte Großmacht im europäischen Mächtekonzert etabliert.
Zorndorf
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