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Panzer III

Panzerkampfwagen III

Panzerkampfwagen III

Der Panzerkampfwagen III (auch PzKpfw III oder Panzer III) war ein mittlerer deutscher Panzer des Zweiten Weltkrieges. Als Standardmodell für die künftigen Panzerdivisionen vorgesehen, war er mit einer panzerbrechenden Kanone für die Bekämpfung feindlicher Panzer zuständig, während der bauähnliche Panzer IV als Unterstützungsfahrzeug dienen sollte. Der Panzer III, der in den Jahren 1941 und 1942 der wichtigste deutsche Panzerkampfwagen war, bewährte sich in der ersten Kriegshälfte gut, danach nahm jedoch mit dem Erscheinen leistungsfähigerer gegnerischer Panzer seine Kampfkraft aufgrund der eingeschränkten Ausbaufähigkeit schnell ab. Von 1936 bis 1943 wurden 5700 Exemplare hergestellt, wobei das Fahrgestell als Grundlage für das wesentlich erfolgreichere Sturmgeschütz III bis zum Kriegsende in Produktion war.
Nachdem sich die eigentlich nur als Übungsfahrzeuge gedachten Panzerkampfwagen I und II im Gefecht als zu kampfschwach erwiesen hatten und der anfangs nur in geringen Stückzahlen hergestellte Panzerkampfwagen IV als Unterstützungspanzer dienen sollte, wurde der Panzerkampfwagen III im Jahre 1941 und 1942 zur wichtigsten Waffe der deutschen Panzertruppe. Welchen Status der Panzer III in den Überlegungen der militärischen Führung besaß, zeigten die utopischen Planungen des Heereswaffenamtes im Juli 1941, als für die beabsichtigten 36 Panzerdivisionen mit ihren 15.440 Panzerkampfwagen der Panzer III mit 8000 Exemplaren den Großteil dieser Panzerstreitmacht ausmachte. Mit dem Auftreten der kampfstarken sowjetischen Panzer im Verlauf des Russlandfeldzuges offenbarten sich aber die Defizite der schwachen Bewaffnung. Obwohl Hitler schon 1940 dem Heereswaffenamt die Weisung erteilte, bei der Umrüstung auf die neue Kanone die schon fertig konstruierte 5-cm-KwK 39 mit ihren 60 Kaliberlängen einzusetzen, wurde nur das Vorgängermodell mit 42 Kaliberlängen eingebaut. Diese Eigenmächtigkeit bedeutete für Hitler eine Abschwächung seiner Forderung nach Kampfwertsteigerung und zog eine schwere Auseinandersetzung zwischen Hitler und dem HWA nach sich. Angesichts der überraschenden Kampfkraft der neuen russischen Panzermodelle sah Hitler nunmehr den Panzer III als eine nicht gelungene Konstruktion an, da in seinen Augen das Gewicht und die Größe des Fahrzeuges in keinem Verhältnis zur ungenügenden Bewaffnung stand. Es steht jedoch fest, dass der Panzer III zum Zeitpunkt seiner Indienststellung ein fortschrittliches Kampffahrzeug darstellte, das sich am Anfang des Krieges an allen Fronten unter den gegebenen Umständen gut bewährte. Auf die Wichtigkeit dieses Fahrzeuges weist weiterhin die Tatsache hin, dass zwischen 1936 und 1945 rund 16.000 Fahrgestelle produziert wurden.